Die Krise des Journalismus – The European

Medien beklagen sich darüebr, dass ihnen keiner mehr glaubt. Thore Barfuss meint, das Problem sei eher, das ihnen viele Menschen nicht mehr zuhören. Vielleicht bedingt das eine ja das andere, und wächst sich zu einer formidablen Irrelevanz/Unglaubwürdigkeits-Spirale aus?

Das eigentliche Problem der Medien ist der Verlust der „normalen Menschen“. Jene Leser und Zuschauer, die sich leise und ohne Beschwerde verabschiedet haben. Viele werden einfach gar nicht mehr erreicht: Wenn Bauarbeiter auf dem Weg zur Arbeit nicht mehr die „Bild“ lesen, sondern die Facebook-Posts von Ken Jebsen. Wenn Gymnasiasten morgens nicht mehr in die Zeitung der Eltern blicken, sondern sich lieber von Unge die Welt erklären lassen. Wenn das Zweite Deutsche Fernsehen nur noch von Zuschauern mit dritten Zähnen verfolgt wird.

Quelle: http://bit.ly/1Npalge

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